Dominions 3 – Frühbucherbonus und Screenshots

Einer der Anwärter auf den Indietitel des Jahres will wieder etwas Aufmerksamkeit von euch. Shrapnel hat die Infosite zu Dominions 3 mit frischen Screenshots und genaueren Informationen ausgestattet und lockt kurz entschlossene Strategen auch mit einen kleinen Rabatt bei Vorbestellung des Titels auf Gamer’s Front. Die Screenshots haben es, für ein Spiel von Shrapnel, übrigens wirklich in sich und man kann die Grafik ohne Zweifel als revolutionär bezeichnen – für ein Spiel von Shrapnel.

Brigade E5 – Im Juni gibt´s Taktik

Brigade E5 war einst eine Modifikation von Jagged Alliance und hat bald den Aufstieg zur eigenständigen Produktion geschafft. Ab dem 1. Juni soll man dann in komplexe Missionen mit ausgeklügelten Taktiken starten können. Natürlich wartet der Titel mit einer komplett neuen 3D-Optik auf.

Indiana Jones Next Gen – PC-Version kommt nicht

Der kommende Indiana Jones Titel wird nach LucasArts nicht für den PC erscheinen. Lediglich die Veröffentlichung für die Xbox360 und die Playstation 3 seien in Planung. Schade eigentlich, denn die neuartige Charakterengine Euphoria soll den zufälligen, ungescripteten Ablauf verschiedener Aktionen ermöglichen. Nun gut, wir trauern und sind trotzdem gespannt, was da in 2007 auf den Markt kommt.

Daemonica – Genre-Mix ist fertig

Daemonica vereint eine ganze Menge verschiedener Genre-Elemente in einem Spiel. Optisch könnte man es glatt mit Dungeon Siege verwechseln. Die Story rund um den Mord an einer Frau in einem englischen Keinstädtchen kann sich mit Sherlock Holmes messen und die Echtzeitkämpfe erinnern wiederum an ein wachechtes Rollenspiel. Was es nun letztendlich ist? Findet es heraus! Ab dem 18. Mai wird Daemonica in den Läden stehen.

Mehr Einstein für alle!

Die werten Kollegen von Working-Title haben kürzlich einen Artikel mit Hinblick (<a href="http://www.working-title.de/artikel.php?artikel_id=87&page=1" target=“_blank“>hier zu finden</a>) auf die kommenden Physikbeschleuniger von AGEIA veröffentlicht. Ihem Urteil gehen wir im Folgendenen auf die Spur.

Natalie Maertens schreibt in ihrem Artikel "Das Spiel mit der Physik" folgendes Fazit: "Die Einsatzmöglichkeiten von Physik sind begrenzt und ein Spiel nur um ein paar Physikeffekte herumzubauen, dürfte unmöglich sein. Und so mag auch ein PhysX zwar hübschere Explosionen hervorbringen, bei einer realistischeren Darstellung von Nebel und Rauch mitwirken – aber zu einer Verbesserung der Spiele, zu neuen Möglichkeiten wird es nicht führen. ‚Oblivion‘ oder ‚GTA‘ zeigen, was virtuellen Welten Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht. Physik zählt nicht dazu."

Ich bin geneigt – ohne es böse zu meinen – ganz einfach "Falsch!" zu schreien. Die gute Frau Maertens sitzt einer zu engen Sichtweise auf. Die Physik ist für Spielwelten keineswegs nur eine nette Spielerei. Es ist viel mehr neben der KI einer der vielleicht letzten großen Bereiche in Spielen, die noch deutlich verbessert werden können und müssen.

Half-Life 2 mit seiner Phys-Gun, die fast alles in den Levels aufheben und realistisch umherschießen konnte, war doch nur ein kleiner, nahezu belangloser Ansatz für das, was wir in Zukunft noch erwarten dürfen. Gerade die positiven Beispiele, die meine Kollegin nennt, zeigen kurioserweise, was Spielen von heute noch abgeht. Und das ist in einem Wort "Interaktivität", die nunmal mit bisherigen Methoden nicht so einfach zu erreichen ist. Wie cool könnten die Welten von GTA noch werden, wenn man nicht nur ein paar Autos verschrotten und Passanten verdreschen könnte, sondern mit einem Sattelschlepper ganze Gebäude umreissen könnte? Heute endet die Reise von weltrettenden Helden und städtebeherrschenden Gangstern oft noch an simplen Holzzäunen, wenn die Entwickler nicht mühsam ein paar Planken mit eigenen Scripts versehen haben.

Zu behaupten, die Physik als Grundlage unseres täglichen Lebens würde nicht zur Verbesserung der Glaubwürdigkeit von Spielwelten beitragen, stößt bei mir auf Verwunderung. Tun zu können, was uns gerade einfällt, ist eine der größten Freuden die wir in Spielen erleben. Niemand kann mir erklären, er würde es nicht genießen, wenn man in Strategiespielen gegnerische Festungen mit mächtigen Steinschlägen vom nahestehenden Berg auslöschen könnte. Und bin ich der Einzige, dem bei der Vorstellung, dass virtuelles Wasser nicht nur toll aussehen, sondern sich auch realistisch verhalten könnte, ganze MMORPG-Konzepte einfallen, die darauf aufbauen?

Die Physik wird überall an Bedeutung gewinnen. Bei neuen Adventure-Rätseln, bei interaktiven Welten und der taktische Nutzung der Umwelt in Strategiespielen, Simulationen, MMORPGs, Sportspielen oder Shootern bis hin zu den kleinen Feinheiten realistischer Explosionen oder beschneite Berge hinabrollender Schneebrocken. Wenn der Minimalismus aus den Köpfen der Entwickler sich erstmal den großen, neuen Möglichkeiten geöffnet hat dürfen wir uns daran erfreuen. Und angesichts der breiten Unterstützung AGEIAs und anderer Konzepte durch Projekte wie der Unreal Engine 3 bis hin zu <a href="http://www.stokedrider.com" target="_blank">Stoked Rider</a>, ist das bereits absehbar.

Insgesamt lautet die Frage nicht, OB wir künftig mehr Physik in Spielwelten brauchen. Es würde von Kleingeist zeugen, sich darüber Gedanken zu machen. Entscheidend ist, WIE wir diese Verbesserung erreichen. Das kann zum Beispiel über Multicore-CPUs, Zusatz-Chips auf Grafikkarten oder eben eigene Physikkarten geschehen. Eigentlich ist völlig egal was sich durchsetzt. Niemand wird uns diese Leistungen schenken – die Spieler müssen zahlen. Aber dabei wie viel er zu zahlen bereit ist, müssen sich die Hersteller immer orientieren. Kein Grund zur Panik also. AGEIA ist einer der Pioniere auf diesem Hardwaregebiet. Als solcher kann man zerschmetternd scheitern oder famos triumphieren. Die Idee an sich hat längst gewonnen. Freuen wir uns auf das Neue.

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Electronic Arts – Weitere 8 Jahre mit FIFA-Lizenz

Die FIFA hat ihre Lizenzvereinbahrung mit EA Sports bis 2014 verlängert. Diese Nachricht dürfte ein Dämpfer für all jene sein, die irgendwo in naiver Hoffnung gelebt haben, Konami könnte ihre spielerisch bessere Pro Evolution Soccer-Serie auch mit der offiziellen Lizenz ausstatten. Unterdessen meldet die FAZ in ihrer Freitags-Ausgabe, dass der Bundesgerichtshof Karlsruhe (GER) in einem Streit um den Namensschutz der Marke „Fußball WM 2006“ zu Ungunsten der FIFA entschieden hat.

Daddelnews – Grafikzeug für lau

Die Daddelnews-Fraktion versucht einmal mehr mit billigen Tricks einige Besucher auf die Seite zu locken. Freundlich wie wir nun einmal sind helfen wir dabei natürlich gern. Schließlich habt ja auch ihr etwas davon: klickt unten fix den Link und ihr habt die Chance auf eine nette Grafikkarte. Ihr müsst lediglich drei kleine Fragen beantworten. Und wehe dieses gute Stück geht an keinen Rebellen…