5 Jahre, wir bitten um Geschenke

Langsam werden wir alt und beinahe merken wir es nicht einmal. Am heutigen Tag ist Rebell.at seit genau fünf Jahren im harten Business der Online-Magazine. Ich denke, man kann ohne zu übertreiben sagen, dass es mit der Marktführerschaft schon bald klappen wird.

Als Obermotz unseres Teams bedanke ich mich für die Treue unserer Leser. Wie ihr wisst, ist Rebell.at ein non-kommerzielles Projekt, an dem niemand etwas verdient, aber in das viele etwas hinein stecken, um euch nach bestem Wissen und Gewissen zu unterhalten und informieren. Und an diese eifrigen Helfer geht nun noch der abschließende Dank.

Wir blicken gemeinsam in eine interessante Zukunft …

PS: Weil wir das Datum wirklich um ein Haar übersehen hätten, bemühen wir uns in den nächsten Wochen um Geburtstagsgoodies. Frage an die Leser: Was schenkt ihr eigentlich uns? Zumindest ein Kommentar unter dieser Meldung wär schon schön. Am Besten ist es aber, ihr klickt rechts auf unseren Amazon-Button und kauft um 24.000€ irgendwelches Zeug für euch selbst. Von der Provision können wir dann auch den Server für die nächsten 5 Jahre bezahlen… ;)

Back to basics

Ich erinnere mich an eine Zeit, da waren Shooter noch Shooter. Da wurde sich auf die wesentlichen Elemente dieses Genres konzentriert, zu denen die Story damals vermutlich nur bedingt gehörte. Ich erinnere mich an Titel wie Cannon Fodder oder Doom, die weitgehend auf eine Hintergrundgeschichte verzichteten aber trotzdem einen Heidenspaß machten. Shadowgrounds Survivor möchte nun dieses Retro-Arcadefeeling auf den neuesten Stand bringen und in das neue Jahrtausend hinüberretten. Fairerweise muss ich sagen, dass ich den Vorgänger, also Shadowgrounds, nur kurz angespielt habe. Aber da der hier behandelte Nachfolger ohnehin Standalone lauffähig ist, muss das Spiel auf ohne Kenntniss des Vorgängers überzeugen. Mal sehen, ob das alte Spielprinzip auch heute noch funktioniert.

Fangen wir mit dem vermütlichen kürzesten Bestandteil des Spiels, der Story, an. Aliens greifen unseren Heimatplaneten an und es gibt nur noch wenige Überlebende, die wir nun zu finden versuchen. Woher die Aliens genau kommen, warum sie ausgerechnet die Erde angreifen und ob unser Menschenfleisch würzig-lecker schmeckt, wird nicht erklärt. Das stimmt uns aber nicht weiter traurig, denn schließlich wollen wir schnelle, kompromisslose Action auf dem Bildschirm und die wird, das kann ich vorweg versichern, in den ca. 10 Stunden Spielzeit reichlich geboten. Anfangs können wir uns zwischen drei Charakteren entscheiden. Diese unterscheiden sich nicht nur in Aussehen sondern auch im Waffenarsenal. Am Startplatz im Spiel ändert sich hingegen nichts: Wir beginnen vor einer Art Forschungsstation, die nicht mehr sonderlich belebt ist. Überall liegen Leichen und Mobiliar herum. Ganz hervorragend gefällt mir hier schon das Licht- und Schattenspiel. Bei eingeschalteter Taschenlampe werden dynamische Schatten gezeichnet, die das Geschehen in eine schön gruselige Atmosphäre tauchen. Nach gut 10 Minuten verlassen wir die Station und haben von einer Klippe aus Überblick über eine Siedlung, die von den außerirdischen Invasoren angegriffen wurde. Wenig später kommen uns die ersten Ableger dieser Spezies entgegen und wir müssen uns einen ersten, actiongeladenen Kampf liefern, denn leicht lassen sich die Aliens im Allgemeinen nicht abschütteln. Nach deftigem Einsatz von Pistole und Maschinengewehr bleiben wir vorerst Sieger dieser Auseinandersetzung.

Allerdings bleibt die Erkenntniss zurück, dass die Gruselatmosphäre durch die Gegner eher gestört denn gefördert wird. Unsere Feinde aus dem All greifen meist offensichtlich an und melden sich vorher mit einem lächerlichen Quieken, was eher an ein Schwein als an einen furchteinflößenden Alien erinnert. Auch die Musik düdelt eher lau im Hintergrund, als das sie zum Spannungsaufbau beiträgt. Über den gesamten Spielzeitraum habe ich mich nur äußerst selten über das Auftauchen von Gegnern erschreckt. Dafür erscheinen sie einfach zu offensichtlich an recht hellen Stellen der Welt und kündigen sich vorher, wie eben beschrieben, durch dämliche Geräusche an.

Um die Langzeitmotivation zu fördern wurde einige Rollenspielelemente ins Spiel genommen, die ganz gut Laune machen. Von erlegten Monstern können wir kleine Zahnräder einsammeln, die wir später für Waffenupgrades einsetzen können. Außerdem können wir, ähnlich wie in einem Rollenspiel, Levels aufsteigen um mit den dadurch erworbenen Punkten neue Fähigkeiten freizuschalten.

Direkt am Anfang empfiehlt sich der Radar, der uns einen guten Überblick über anstürmende Gegner verschafft, den Gruselfaktor aber noch weiter nach unten schraubt. Wenn wir nun schließlich den Storymodus durchgespielt haben ist noch nicht Schluss. Begeistert nahm ich zur Kenntniss, dass es einen Koop-Modus gibt. Also schnell einen Freund angerufen und schon konnte der Spaß zu zweit beginnen. Dabei kann man entweder die Story- oder den Survivor-Modus durchspielen. Im Survivor-Modus geht es darum, so lange wie möglich gegen die gegenrische Invasion zu überleben und dadurch Punkte zu machen. Dafür stehen einige kleinere Karten zur Auswahl.

Freunde gepflogener Ballerorgien werden mit Shadowgrounds Survivor sicherlich nichts falsch machen. Wie die Artikelüberschrift schon andeutet konzentriert sich das Spiel auf die Basics des Genres, also Action, Action und nochmals Action. Gruselatmosphäre kommt leider nicht wirklich auf, dafür ist die Hintergrundmusik zu unpassend und die Gegner tauchen zu berechenbar auf. Für 29 Euro kann man sich das Spiel durchaus leisten, denn vor allem zu zweit ist die Alienhatz ein Heidenspaß und hinterlässt einen guten Eindruck bei mir.

Quake 3 – Kommt aufs Handy

Aber nicht auf irgendein Handy, sondern auf APX 2500 von HTC, was in Zusammenarbeit mit Nvidia speziell auf diesen Shooter getrimmt und entwickelt wurde. Offen ist leider noch, wann das Handy auf den Markt kommt und ob das Spiel bereits vorinstalliert ist oder extra erworben werden muss. Ein erstes Bild dazu gibt es hier:

MMOG Chart – It’s all about subscribers

World of WarCraft knackte kürzlich erst die 10 Millionen Abo-Marke und der Trend scheint nicht abzureißen. Wie Dominant Blizzard’s-Flagschiff wirklich ist, kann man sich auf mmorpgchart.com genau ansehen.

Das Fanprojekt bezieht sich ausschließlich auf Abo-basierte Bezhalsysteme. Erschrecken und vor allem erdrückend ist die Dominanz von World of WarCraft. Mit 62,3% Marktanteil ist der Genre-Primus nicht nur gesamt ganz weit vorn, auch sonst kommt kein MMORPG nur annähernd an die 10% Marke. Auf Platz 2 und 3 liegen Lineage 1 und 2.

Andere „Genregrößen“ wie Herr der Ringe Online und Everquest 2 knapsen gerade so an der 200.000 Marke. Nur in Asien ist World of WarCraft noch nicht auf Platz 1. Dort thront unangefochten Fantasy Westward Journey, das es bei uns in Europa nicht auf den Markt geschafft hat. Daneben steht ein anderer bekannter, Ragnarok Online.

Wer sich noch mehr Daten und Statistiken angucken will, dem ist das natürlich freigestellt. Alle Charts sind kostenlos und für jedermann zugänglich.

Diablo 2 Game Boy Edition – Version 3.0 ist fertig

Es gibt viele die auf eine Fortsetzung von Diablo 2 warten. Ich auch! Uns wird wieder einmal Abhilfe geschaffen und zwar mit der neuen Version von Diablo 2 Game Boy Edition.

Größer, besser und viel viel mehr, so kann man die Version 3.0 zusammenfassen. Ihr habt von dem Spiel noch nie etwas gehört? Es ist ein Fan Projekt und erstellt mit dem allseits bekannten RPG-Maker. Mit viel Liebe zum Diablo-Detail und vor allem einer großen Packung Humor, lohnt es sich für alle Hack ’n‘ Slay Liebhaber sich das knapp 70mb kleine Spiel herunterzuladen.

Weitere Infos zum Spiel, sowie den Download-Link findet ihr im offiziellen Forum.

Chrono Trigger – Originalverschweißt für 1217 Dollar

Wer ein echter Gamer ist, der legt für ein originalverpacktes und eingeschweißtes Chrono Trigger, ein hervorragendes RPG für den Super Nintendo, schlappe 1217 Dollar hin. Auf diesem Stand endete eine Auktion bei Ebay.com. Das Spiel ist inzwischen eine echte Rarität und in dem Zustand wie im Auktionshaus angeboten vermutlich überhaupt nicht mehr zu finden.

Leider beschränkte sich die Auslieferung auf die Vereinigten Staaten, sonst wäre wohl auch ich unter den Bietern zu finden gewesen. 1217 Dollar sind für einen gut verdienenden Spieleredakteur wie mich schließlich ein Tagesgehalt.

Sega Bass Fishing – Gemütliches Fischen aufm Wii

Freunde gemütlicher Sofafischerei waren mit der Wii von Nintendo bislang nicht sonderlich gut bedient. Sega möchte nun etwas dagegen tun und bringt Sega Bass Fishing auf die Konsole. Gespielt wird das Spiel ganz einfach per Wiimote und Nunchuck, die als Angelersatz dienen.

In 15 Szenarien darf man sich auf verschiedenen Gewässern austoben und Fische verschiedener Art und Größe fangen. Ein wenig muss man sich allerdings gedulden: Das Spiel soll erst im Frühjahr, also ab anfang März, erscheinen

Crysis – Kommt in die Kinos

Der Edelshooter aus dem Hause CryTek wird laut Angaben von Kotaku und CEO vom Entwickler Cervat Yerli auch auf die Leinwand kommen. Das der quasi-Vorgänger FarCry von Uwe Boll verfilmt wird, war schon vorher klar. Ob Crysis vom selben Regisseur gemacht wird, steht ebenso wie ein mögliches Erscheinungsdatum noch aus.

Ich persönlich halte weder von Spieleverfilmungen noch von Uwe Boll etwas. Da muss schon ein ganz dickes Ei kommen, damit der Film nicht genau so endet wie Dungeon Siege.

Hambuuuurch meine Perle!

Es ist kalt und regnerisch an diesem Dienstagabend. Aber man ist es ja gewohnt als Aushilfsösi im hohen Norden. Etwa 150 Kilometer weiter südlich dürfte es nicht gerade viel besser aussehen. Dort sitzt Heiko Gogolin, seines Zeichens Chefredakteur der GEE und erwartet sehnsüchtig meinen Anruf. Pünktlich klingelt bei ihm das Telefon, was ihn hörbar freut: "Man ist ja fast schon ein bisschen Unpünktlichkeit gewohnt. Ich komme teilweise absichtlich zehn Minuten zu spät weil es einfach so üblich ist. Wir waren vor einiger Zeit zu einer Vorstellung vom Nintendo DS, da war ein Pressemeeting angesetzt. Sämtliche deutsche Journalisten waren auch da, nur die Kollegen und sogar die Pressebetreuerin kamen mit bis zu einer halben Stunde Verspätung. Wir konnten kaum fassen dass wir unser eigenes Klischee erfüllt hatten."

Sympathischer, redseeliger und nicht gerade blöder Mensch. Das weiß man schon nach einigen Sekunden. Heiko ist mit gerademal 33 Jahren noch ein junger Hund in der Branche. Die Karriere des studierten Kulturwissenschaftlers (in angewandter Kulturwissenschaft) bei der GEE geht nun knapp drei Jahre. Seit ca. elf Monaten besetzt er den Stuhl des Chefmännchens.
Während des Studiums arbeitet er für ein kleines Berliner Techno-Digital-Kultur-Magazin. Vom tristen Studentendasein hat er sich inzwischen natürlich verabschiedet. Von Universitäten aber nicht. Derzeit erfüllt er einen Lehrauftrag an der Universität Hildesheim. Nicht das erste Mal. So kennt man ihn an der Uni Lüneburg ebenfalls als einen kompetenten (Anmk. d. Verf.: das ist natürlich nur eine Vermutung) Lehrer. Er unterrichtet die Geschichte des Computerspiels und bringt heranwachsenden Journalisten, die sich für das Thema interessieren, bei, über jene zu schreiben.

Aber erstmal zum Anfang. Was ist überhaupt die GEE? GEE steht für Games, Entertainment und Education, also Spiele, Unterhaltung und Lernen – Moment, lernen? "Education sollte nicht lernen und lehren heißen, sondern eher, dass man beim durchblättern noch etwas mitnehmen kann. Und lernen und lehren finden halt ziemlich viele Leute unsexy und haben da nicht soviel Bock drauf. Dementsprechend ist der alte Claim dem neuen "Love for Games" gewichen, der halt doch eindeutiger und emotionaler ist."

Achtmal im Jahr stemmen die vier fest angestellten Redakteure das Heft, das mehr sein will als ein einfaches Re- und Preview-Blättchen. Es geht um Lifestyle mit einem Fokus aufs Spielen. Aber auch Filme, Musik und Gadgets werden geboten. Klingt nach Nerd? Ein bisschen vielleicht, mit dem aktuellen Layout will man aber von diesem Image weg. "Die erste Phase war eine minimalistischere Phase, viele Weißflächen, lange Strecken, viel Raum zum atmen. Dann gabs die richtig krasse Pop-Phase, eher japanisch und knallig bunt und jetzt halt die Lifestyle orientiertere Phase her, auch von der Optik." Man solle das Heft auch mal im Wohnzimmer auf dem Tisch liegen haben können, einfach um ein bisschen darin zu schmökern. Genauso siehts auch aus. Irgendwie edel mutet das Cover fast immer an. Wenig Text, viel Cover, keine Spielszenen wie in der Branche sonst üblich.

Es ist kein Geheimnis, dass die schreibende Gamesbranche ein klein wenig in der Krise steckt. Fast alle namentlichen Magazine mussten über die Jahre große Leserzahleneinbußen hinnehmen. Mit Ausnahme der GEE. Die ihrerseits legte enorm zu. Satte 21% bei den Einzelverkäufen, wahnwitzige 114% bei den Abonennten. Natürlich muss man bedenken, dass es bei relativ geringen Leserzahlen immer leichter ist große Zuwächse zu verzeichnen, dennoch beeindruckende Zahlen: "Ich denke unser Geheimrezept ist das, dass wir Inhalte bieten, die man nicht einfach so aus dem Netz herunterladen kann. Es ist immer schwierig sich mit anderen zu vergleichen und das möchte ich auch nicht so ausführlich tun, wir gucken auch nicht so genau auf die Anderen und das was sie machen, wir schauen eher auf uns und Magazine die weniger mit Spielen zu tun haben. Das große Geheimrezept ist aber eigentlich auch gar keines, denn was wir machen sind ganz einfache, ganz klassische journalistische Formen, die es seit einem Jahrhundert gibt: Die Reportage, das Portrait, lange Interviews in denen es eben NICHT nur um das neue Produkt geht sondern auch um den Menschen dahinter. Es geht eben nicht so sehr darum, ob es für die PS3 zusätzlichen herunterladbaren Content gibt oder ob eine XBox360-Version geplant ist, sondern die Frage, was einen Spieleschöpfer überhaupt noch motiviert wenn er schon drei Hits gelandet hat, ob Liebe in seinem Werk eine Rolle spielt und so weiter und sofort… Wenn man einen Peter Molyneux vor sich hat gibt es so viel Interessanteres zu erfahren als bloß die Grafikauflösung." Ja der Mann schweift bei dem Thema ab, es bewegt ihn, trotzdem kommt er wieder auf die eigentliche Frage zurück: "Wir haben außerdem lange Fotostrecken, was ja auch ganz klassisch für andere Magazine ist, für Spiele-Hefte aber eben nicht."

Dabei ist es nicht ganz einfach immer neue Ideen für "außergewöhnliche" Artikel zu finden. Das bedeutet knallharte und zeitintensive Arbeit: "Man muss halt einfach sehen was gerade so aktuell ist, man muss schauen wo sich Linien ziehen lassen usw. Das ist ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Wir sitzen teilweise Wochenlang an diesen Ideen. Auch die News vorne im Heft sollen nach Möglichkeit keine Sachen sein die man schon vor Wochen im Netz gelesen hat. Wir müssen sehen, dass wir interessante Interviewpartner kriegen usw. Das ist schon ein ziemlicher Aufwand, d.h. uns fliegen die Sachen nicht zu, streckenweise muss man dann einfach den Laptop zuklappen und nicht mehr in diversen Blogs surfen und sich irgendwelche Spiele angucken, sondern sich überlegen was momentan eigentlich geht."

Die GEE geht einfach Wege abseits der Norm, abseits des üblichen News/Previews/Reviews/Tipps-Schemas, und erntet damit einiges an Lob. Allerdings auch Kritik. Die GEE-Redakteure seien etwa arrogante Schnösel, ein Vorwurf den man so schwer glauben kann, spricht man mit einem von ihnen persönlich. Trotzdem, gerade wegen der Education im Namen und den teilweise arg persönlich geschrieben Themen erweckt der ein oder andere Artikel den Eindruck, die Redakteure wüssten es besser. Es sind Meinungen die kund getan werden, es wäre furchtbar wenn damit alle Welt einverstanden wäre. Mit Kritik kann man bei der GEE zum Glück umgehen, wenn sie konstruktiv und sinnvoll ist versucht man sie ins Heft einfließen zu lassen.

Eine Internetpräsenz ist übrigens auch vorhanden in Form eines Podcasts, eines GEE.TV und dem noch relativ neuen GEE.Display einem E-Paper der etwas anderen Art. In Zeiten von Web 2.0 kann man ohne weiteres von einem Heft 2.0 sprechen: "Natürlich wollen wir, dass der Name GEE mehr zirkuliert, denn es ist ja so dass wir nur acht mal im Jahr erscheinen, was relativ wenig ist. Dementsprechend haben wir uns überlegt was man um die GEE noch herummachen könnte. Wir haben keine Webseite wie sie die anderen haben was schlichtweg an der fehlenden Manpower. Außerdem machen schon genug Leute gute Websites. Die Sachen [Podcast, TV, Display] kommen auch nicht wirklich häufig, aber sie zirkulieren immer so um das Heft herum und kommen immer dann wenn das Heft nicht erscheint."

Rundum gesagt, es läuft derzeit gut für die GEE und das soll auch so bleiben: "Ich hoffe dass wir uns noch ein bisschen Steigern können was die Auflage anbelangt. Mitlerweile muss man ja schon zufrieden sein, wenn man seine Auflage hält."

Für alle diejenigen unter Euch die dabei behilflich seien wollen, sei gesagt, dass die neue GEE vor wenigen Tagen erschienen ist und für den üblichen Preis von 3,90€ erworben werden kann. Ein näheren Blick ist sie auf jeden Fall wert, gerade für Spieler die gern ein wenig über den Tellerrand blicken (Hey, ihr besucht gerade Rebell.at, genau das versuchen wir auch) und Spiele aus einer etwas anderen Betrachtung erleben wollen, sind hier gut beraten. Ich jedenfalls bin regelmäßiger Leser.

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr die GEE schon einmal gelesen? GEEfällt der Artikel? Wollt Ihr mehr davon? Bei den Kommentaren ist genug Platz für alle, also hop!

Vielen Dank an Heiko Gogolin für das Interview

<a href="http://geemag.de/" target="_blank">Link: GEEmag.de</a>

Assassins Creed – DS-Version in Bewegung

Der DS-Ableger des hübschen Schleichspiels wird am 28. März diesen Jahres in den Handel kommen. Ubisoft hat scheinbar einige Anstrengungen unternommen, das Spielkonzept auch für den Handheld anzupassen. Bei Gametrailers.com gibt es einige erste Eindrücke in Bewegung. Optisch gibt es nichts zu meckern – für Nintendo DS Verhältnisse sieht das klasse aus.
Die verlinkte Passage erinnert für mich ein wenig an Donkey Kong. Das Szenario, die Lianen, die Hindernisse. Schauts euch mal an.

BattleForge – Phenomics nächstes Projekt?

Nach Spellforce 2 und dem Aufkauf durch EA war es lange Zeit recht still um das deutsche Team Phenomic.

Volker Wertichs Mannschaft war aber alles andere als untätig. Nicht zuletzt Jobangebote auf der offiziellen Homepage von dem mittlerweile in EA Phenomic umbenannten Entwickler lassen darauf schließen, dass wohl ein neues Projekt in der Mache ist. Umsonst hätte EA den Laden sonst auch nicht aufgekauft.

Bis jetzt unklar war nur, um was für ein Spiel es sich bei diesem neuen Projekt handeln soll. Ein paar Informationen können wir euch aber durchaus schon jetzt – und wahrscheinlich als erstes Online-Magazin – verkünden: BattleForge wird das neue Projekt heißen. Logo samt typischer „Coming soon.“-Phrase, die auf baldigen Informationsnachschub hoffen lässt, könnt ihr unter www.battleforge.com finden. Raum für Spekulationen bietet wie immer unsere Kommentarfunktion unter dieser Meldung.

Ein kleine Interpretation können wir uns am Ende dieser Nachricht dann doch nicht verkneifen. Der arg an Spellforce angelehnte Name lässt auf ein ähnliches Spielprinzip schließen. Vielleicht werden sogar bekannte Charaktere der Vorgänger wieder zu finden sein. Wir erwarten also eher eine leicht veränderte Quasi-Fortsetzung der Spellforce-Serie, nur halt unter neuem Namen.

Microsoft – Yahoo-Übernahme wahrscheinlich

Für 44,6 Milliarden Dollar will Microsoft zahlreichen Berichten zufolge Yahoo übernehmen. Die beiden ehemaligen Suchmaschinen-Platzhirsche wollen damit der Übermacht von Google entgegen treten. Selbst ein „Microhoo“ hätte allerdings erstmal noch ein schweres Standing gegen das Allmächtige. Insbesondere Suchmaschinen (nicht der einzige Bereich, in denen Google davon galoppiert) werden unter Otto-Normal-Verbrauchern fast ausschließlich mit Google assoziiert.

Beobachter gehen großteils davon aus, dass Yahoo das Angebot nicht ablehnen wird und nach jüngsten Gewinneinbrüchen auch gar nicht ablehnen könnte. Ein heikler Punkt wird noch sein, ob Wettbewerbsschützer die Fusion überhaupt erlauben.