German Street Racing – Demo in der schönsten Stadt der Welt

Ja, ihr habt richtig gehört. Die aktuelle Demoversion vom Need for Speed: Underground-Klon German Street Racing wird euch in die schönste Stadt der Welt, meine Heimatstadt, Hamburg entführen. Das Spiel ist zwar schon einige Tage auf dem Markt, aber eine geschenkte Nachtfahrt in Hamburg ist doch immer was schönes, auch wenn das Spiel eher zweitklassig ist. Nur 89 Megabyte bringt das gute Stück auf die Waage – schnallt euch an!

Wir sind 4

So, der vierte Geburtstag nähert sich auch schon seinem Ende. Ich möchte mich kurz halten und nur kurz allen Lesern für ihr Vertrauen, allen Partnern für die Unterstützung und allen Mitgliedern der Redaktion und Community für ihr Engagment danken. Ohne euch alle, gäbe es Rebell.at nicht.

Ein besonderer Danke an die Crew von Working-Title, die uns anscheinend für das einzig würdige Magazin hält, um ihre mühsam erarbeiteten Meisterwerke weiterleben zu lassen. Die Fähigkeit zu dieser Erkenntnis zeigt umso mehr, wie schade es ist, dass es WT nicht zu mindestens vier Jahrestagen geschafft hat.

Und zum Abschluss noch einen kurzen Ausblick: Wir werden uns zukünftig noch breiter entwickeln. Während wir als PC-only Magazin gestartet sind, haben wir nun die Vorzüge anderer Plattformen erkannt. In den nächsten zwölf Monaten werden wir deshalb vor allem die Nintendo-Plattformen verstärkt behandeln, da sie die momentan beste Ergänzung zum PC darstellen.

Herr der Ringe Online – Veröffentlichung in Europa fix

Das endgültige Erscheinungsdatum für Herr der Ringe Online in Europa ist von Codemasters bekanntegeben worden. Ab dem 24. April dürfen sich Fans von Tolkien´s Fantasy Welt in verschiedenste Abenteuer stürze.

Es wird außerdem ein Vorbestellungsprogramm geben, welches neben diversen Goodies wie Zusatzitems auch satte 10 Tage früheren Zugang zum Spiel gewährt. Profis schaffen in der Zeit bestimmt schon einen richtig guten High-Level Charakter.

Ab kommender Woche soll übrigens auch die offene Betaphase des Spiels beginnen. Ihr könnt euch, falls ihr es nicht ohnehin schon getan habt, auf der europäischen Seite zum Betatest registrieren und werdet dann benachrichtigt, sobald sich etwas tut.

Worte zum Geburtstag

Es kommt der Tag im Leben eines Projektleiters, an dem er einfach tun muss, was zu tun ist. Auch Fabian Walden, der ehemalige Initiator von working-title.de musste diese Entscheidung im letzten Jahr für sich treffen. Er, seine Mitarbeiter und sein Magazin haben gezeigt, dass unser Weg der richtige ist und frischen Wind in unsere Segel geblasen – und auch wenn deren Pforten längst geschlossen sind, hält uns dieser Wind immer noch auf Kurs.

Seit nunmehr vier Jahren kämpft Rebell nun schon gegen die Stürme des Mainstream und auch der selbsternannten Alternativen. Wir, die Alternative zu diesen Alternativen, werden aber weiter standhalten und unsere subjektive Meinung kundtun – wir werden auch dafür sorgen, dass das Erbe von working-title.de nicht in in Vergessenheit gerät.

Als diesjähriges Geburtstagsgeschenk für unsere Leser haben wir das komplette Archiv (rund 125 Artikel) unserer ehemaligen Kollegen aufbereitet und stellen dies nun zur Verfügung. Sämtliche Inhalte sind vollständig in unser System integriert und können über unsere Suchfunktion gefunden werden.

Übrigens, keine sorge: Rebell.at Games wird euch auch weiterhin mit kritischen Inhalten zu Blockbustern, Nischen- und Indie-Titeln, sowie Infos zu Alternativen und Open-Source-Spielen versorgen.

Ums frei mit den Worten von Ranga Yogeshwar, dessen Magazin Quarks & Co verglichen mit Galileo oder Welt der Wunder auch eher ein Randgruppendasein führt, zu sagen: „Bleibt uns treu, empfehlt uns weiter. Bis zum nächsten Mal. Tschüs!“

UFO: Afterlight – Goldene Untertassen

Ich weiß es noch genau: Die Ufo-Reihe hat mich früher besonders stark an den Rechner gefesselt. Die taktischen Kämpfe und Erforschungsmöglichkeiten neuer Waffen haben mich immer wieder an den Rechner gelockt. UFO: Afterlight wird der dritte Teil der Serie und wurde just fertiggestellt.

Der neue Teil spielt auf dem Mars und wird erstmals komplett in 3D gespielt. Für knapp 40 Euro werden wir ab dem 1. März wieder Außerirdische jagen- und erforschen dürfen.

Simon the Sorcerer – Chaos ist das halbe Leben – Releasetermin gerät ins Wanken?

SCHOCK! Der vierte Teil der Simon the Sorcerer Reihe „Chaos ist das halbe Leben“ wird entgegen der Überschrift planmäßig am 23. Februar ausgeliefert werden.

Das Spiel ist bereits im Presswerk angekommen und wird bald mit einer hochwertigen Faltschachtel mit Prägedruck zu haben sein. Wir begrüßen das, mal ehrlich eine DVD-Box mit buntem Inlay lässt micht nicht mehr vom Sessel springen, aber richtiger Karton lässt doch Nostalgiegefühle aufkommen. Wir sind guter Dinge, dass Silver Style einen Titel fabriziert hat, der dem Simon-Kult gerecht wird. Holger Strecker, Geschäftsführer von RTL Enterprises, scheint davon ebenfalls überzeugt zu sein:

„Mit Simon gelang es uns, eine der hochkarätigsten Adventure-Lizenzen zu gewinnen. Fast eine Million Mal verkauften sich die Vorgänger-Titel bisher, und die Erwartungen der riesigen Fangemeinde sind entsprechend hoch. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Simons neuestem Abenteuer, gemeinsam mit dem Entwicklerteam von Silver Style, den hohen Ansprüchen der Simon-Freunde mehr als genügen werden.“

Mit einer Menge Phantasie

Die besten Einfälle sind meist keine besonders komplexen neuen Ideen, es sind einfache, alltägliche Dinge, die einem im Nachhinein betrachtet schon immer hätten einfallen müssen, an die aber dennoch lange Zeit keiner gedacht hat. Will Wright hat seit langer Zeit solche Ideen. Etwa die, den Spieler seine Traumstadt bauen oder ein alternatives Leben führen zu lassen wie in Sim City und die Sims.

Mit Spore dringt Wright jetzt zum Kern der Dinge vor, keine Städte, Bauernhöfe oder Familien werden simuliert, sondern die Evolution, der Kreislauf des Lebens selbst.
Ganz neu ist die Idee nicht, denn Maxis hat mit Sim Life schon einmal den Versuch unternommen, Leben auf einer virtuellen Erde zu simulieren. Wirklich Spaß macht dieses Spiel allerdings nicht (mehr). Gottgleich durfte man in Sim Life Lebensformen (Pflanzen wie auch Tiere) kreieren und sie auf einer 2D Welt beim Fressen und Gefressen werden, aber auch bereits bei ihrer stetigen Fortpflanzung und Entwicklung betrachten. Wirklich Spaß hatten damit auf Dauer wohl nur Biologiestudenten, auch weil eine Identifikation mit den Icons, die über den Bildschirm huschten, nur schwer möglich war.

Spore versucht genau das zu vermeiden. Eine simulierte Welt voller Leben allein wäre schon spannend, fesselnd wird ein solches Spiel aber nur, wenn der Spieler etwas bekommt, mit dem er sich identifizieren kann. Nicht die Kontrolle über alle Wesen, dafür alle Möglichkeiten der Gestaltung für ein Wesen, eine Art.

Ich mach mir die Welt…
Der Editor ist in Spore nicht wie üblich Werkzeug, um eigene Inhalte ins Spiel zu übertragen, sondern absoluter Kern des Spiels. Mittels Drag und Drop zieht man Bauteile wie Augen, Beine, Arme oder körpereigene Waffen an eine beliebige Stelle der gespielten Kreatur. Dabei sind alle Teile verformbar und funktional. Ein Mund am einen Ende und das Auge am anderen der Wirbelsäule? Kein Problem. Sieben Beine? Auch das geht, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bewegungsabläufe sind selbst bei skurrilsten Kreaturen flüssig und wirken real. Mehr Beine lassen die Art schneller werden, Stacheln dienen zur Verteidigung oder zum Angriff. Eigenschaften und Nahrungsart der Kreatur berechnet der Editor je nach verwendeten Teilen, wobei die meisten nicht nur eine, sondern mehrere Eigenschaften verbessern. Grenzen sind der Phantasie des Spielers dabei nur durch die bisher erarbeitete Punkteanzahl gesetzt, denn jeder Teil muss bezahlt werden. Die Punkte dienen in Spore als Währung und können etwa durch Nahrungsaufnahme erwirtschaftet werden.

Evolution im Spiel bedeutet bei Spore auch Evolution von Computerspielen an sich. Denn die verschiedenen Phasen in der evolutionären Entwicklung der gespielten Art vereinen die besten Genres bestehender Spiele.

Anfangs steuert man in Pacman-Manier einen Mikroorganismus durch einen zweidimensionalen Ausschnitt der Ursuppe. Hat man sein winziges Wesen ausreichend entwickelt ohne dabei gefressen zu werden, bekommt man auch schon eine Dimension dazu und muss sich von nun an aus der Schulterperspektive im Urmeer behaupten. In der nächsten Phase hat man erstmals festen Boden unter den – neu entwickelten – Füßen und erkundet actionreich das Festland. Fressen und Weglaufen bestimmen bis dahin das Leben der jungen Spezies, denn der Computer sorgt dafür, dass man nie am obersten oder untersten Ende der Nahrungskette steht. An Land aber gibt es mehr zu entdecken als Nahrung und Feinde.

Gruppendynamik
Artgenossen wollen gefunden und in einer Herde vereint werden. Intelligenz wird von nun an zu einem immer wichtigeren Faktor der aufstrebenden Art und wie alles andere wird auch diese mittels Punkten gekauft. Ist man erst einmal klug genug und hat einen Stamm, der hinter einem steht, darf man die nächste evolutionäre Stufe betreten, die Stammesphase.

Einfache Hütten beherbergen den Stamm und erstmals können Punkte abseits vom eigenen Körper in nützliche Werkzeuge und Alltagsgegenstände investiert werden,
welche das Leben und den Umgang mit anderen Stämmen erleichtern.

Der Stamm gewachsen, die Hütte zu klein, dafür das Gehirn mittlerweile größer?
Dann darf eine eigene Stadt errichten werden. Auch für das Design der Stadt darf der Editor genutzt werden. Mittels einfacher, beliebig veränderbarer Formen kann ein einzigartiger Baustil kreiert werden. In dieser Phase steht die reibungslose Funktion der Stadt im Mittelpunkt des Interesses. Aber auch neue Technologien dürfen erforscht und für das Wohl des Volkes oder gegen rivalisierende Städte eingesetzt werden.

Klug genug? Gut genug? Stark Genug?
Früher oder später kommt die Zeit, wo jede Art zu den Sternen blickt und sich fragt, ob es da draußen nicht noch mehr gibt. In der letzten Phase von Spore kann deshalb ein UFO erworben werden und zum ersten Mal ist des dem Spieler möglich, den eigenen Planeten zu verlassen um sich in die weiten des Alls aufzumachen und das eigene Sonnensystem zu erkunden. Mittels neuer Antriebstechnologie darf später sogar die gesamte Galaxie bereist werden.

Ein normales Spiel wäre jetzt zu Ende. Spore beginnt an diesem Punkt gerade erst.

Unendliche Möglichkeiten bieten sich durch das UFO und seine Technologien. Diese Phase bildet den Sandkastenmodus des Spiels. Geht es nach den Entwicklern, ist an diesem Punkt nahezu alles möglich und so soll Spore niemals enden. Jeder normale Entwickler würde spätestens jetzt für verrückt erklärt werden, jeder bis auf Will Wright.

Spore lebt von der Kreativität der Spieler. Darum wird das Spiel bei vorhandener Internetverbindung die Schöpfungen anderer Spieler ins Spiel kopieren wo sie ab dann Computergesteuert weiter leben. So erhalten Spieler die Möglichkeit die Zivilisationen der Spore Gemeinschaft zu bestaunen ohne dabei in ständiger Angst vor den UFOs übermächtiger Mitspieler zu leben.

Spore ist ein Monsterprojekt und selbst der ausführlichste Artikel kann wohl nur einen Oberflächlichen Überblick über die spielerischen Möglichkeiten des fertigen Spiels liefern. Sicher aber ist das man sich auf Spore freuen muss, denn Will Wright hat nicht nur die richtigen Ideen, er weiß auch wie man gute Spiele daraus macht.

Ancient Wars: Sparta – Erneute Verschiebung

Klar – Verschiebungen unter dem Vorwand von kleinen Fixes und Optimierungen sind inzwischen weitgehend anerkannt. Ancient Wars: Sparta könnte nach meinem Geschmack aber langsam mal erscheinen.

Eidos hat den Termin nun nochmals nach hinten verschoben und peilt inzwischen den 20. April 2007 an. Gründe für die erneute Verlegung wurden zwar nicht genannt, es kann sich aber eigentlich nur um die oben genannte Kategorie handeln.

Microsoft – Liebäugelt mit Nintendo DS

Nachdem Microsoft die Traditionsspieleschmiede Rare übernahm, kamen logischerweise keine Titel von dem Entwicklerteam mehr für andere Plattformen raus. Auf der DICE Summit in Las Vegas bestätigte Shane Kim von den Microsoft Game Studios aber zumindest, dass ein Kameo oder Viva Pinata auf dem DS vorstellbar wären.

Zwar ist das keine explizite Ankündigung, aber erneut stellt man sich auf die Seite von Nintendo, um sich gegen den „gemeinsamen Feind“ Sony stark zu machen. Ich hätte jedenfalls nichts gegen neue hervorragende Rare-Titel für Nintendo´s Handheld.

Infernal – Fixes Release

Der vielversprechende Third-Person-Shooter Infernal wird am 23. März bei uns erscheinen. Als gefallener Engel schauen wir uns nach Alternativen um und merken, dass auch die Seite der Teufelchen seine Vorteile zu bieten hat.

Neben den herkömmlichen Waffen dürfen wir auch auf übernatürliche Kräfte zugreifen, die uns den Kampf gegen unsere jeweiligen Gegner sichtlich erleichtern. Die Demo hat mir bisher schon gut gefallen. Wenn nichts schiefgeht erwartet uns ein eingängiger, hübscher und äußerst unterhaltsamer Shooter in diesem Frühjahr.

Nintendo Wii – Online Dev-Kits versendet

Eigentlich kommt diese Meldung recht spät für mich. Nintendo of America hat die ersten Online Development-Kits an Entwicklerstudios für ihre Konsole Wii verschickt. Damit können sich die Entwickler mit den Onlinefunktionen und die dafür verfügbaren Entwicklungsoptionen vertraut machen.

Nintendo hat angekündigt, dass bereits einige Spiele mit Onlineunterstützung in Entwicklung seien. Ich bin jedenfalls gespannt.

Playstation 3 – Fragwürdige Garantiepolitik

Wie ich gerade bei den Kollegen von 4Players lesen musste, leistet sich Sony im Garantierecht ihrer neuen Konsole Playstation 3 eine mittelschwere Frechheit. Wie es im Handbuch beschrieben steht erlischt die Garantie nämlich, wenn man unlizensiertes Zubehör verwendet.

Die Garantie erlischt folglich, wenn man Kabel oder Controller von Drittherstellern nutzt. Wenn im späteren Verlauf des Konsolenlebens Probleme mit dem Gerät auftreten könnt ihr euch fast sicher sein, dass Sony keine Hilfestellung mehr leisten wird.