All posts by Tom Schaffer

Electronic Arts – Schluss mit physischen Datenträgern?

Laut EA Europas Jens Uwe wird in ungefähr 10 Jahren jedes Spiel über Download-Portale verfügbar sein. Das führe nicht zum Ende der Retail-Verkäufe, weil man die Zahl der Spontankäufe in den Läden nicht unterschätzen dürfe. Vielleicht stellt man ja eine Box in die Läden, deren Inhalt ein Zettel ist auf dem der Link steht? (Hups! Tut man ja bereits!) Herkömmliche Händler würden darunter nicht leiden, weil die sich auch auf das Internet verlegen würden. Das mag ja für das von ihm erwähnte Walmart gelten, der Laden bei mir um die Ecke protzt eher selten mit seiner E-Commerce Plattform. Bei der Erstellung von Online-Marktplätzen, so Uwe, arbeite die Spielebranche daran den Kuchen größtmöglich zu gestalten und fair aufzuteilen – und sich nicht wie die Musikindustrie von einem externen Player ein Monopol vorsetzen zu lassen (Apple). Ob auch die Spieler etwas vom Onlinegang haben werden (etwa endlich faire Preise durch den Wegfall diverser Leistungen)?

Fight Night Round 3 – Geld oder Leben!

Dreist. Wer sich für den Online-Part des Boxspiels Fight Night Round 3 (PSP) interessiert, muss entweder Geld (2$) oder persönliche Daten (die eigene E-Mail-Adresse) für Werbezwecke abdrücken. Zwar ist zu erwarten, dass Electronic Arts (bzw. ESPN als Werbetreibender) einen Haufen Fake-Adressen spendiert bekommen wird, trotzdem sollte man diese Entwicklung mit einer gewissen kritischen Distanz besichtigen. Ob das alles in Europa ähnlich gehandhabt wird, ist unklar.

BioShock – Erste Screenshots

Bei den tschechischen Kollegen von Tiscali gibt es Scans aus einem Printmagazin mit den ersten Screenshots aus BioShock. Der Quasi-Nachfolger von System Shock 2 sieht auf den aus der Xbox 360-Version stammenden Bildern ziemlich großartig und auch durchaus interessant aus. Die Online-Mags selbst müssen sich wohl wieder einmal hinten anstellen und auf hochauflösende Bilder warten.

Electronic Arts – Senkt US-Konsolenspielpreise

EA hat die Ladenpreise für die aktuelle Konsolengeneration (PS2, Xbox, GC) gesenkt. Zukünftig erscheinende neue Titel des Giganten werden in den USA nur noch 39$ kosten. Black, Der Pate und das bereits erschienene NfS: Most Wanted sind davon zuerst betroffen. EA-Sprecher Jeff Brwon dazu: „Es zeichnet sich ab, dass 39$ ein solider und tragbarer Preis sind“. Nachdem die Produktion der beiden Titel nicht billiger als bisherige gewesen sein wird, stellt sich die Frage, warum bisher bei uns bis zu 60€ für einen tragbaren Preis gehalten wurden…

Phoenix Wright – Kommt auf US-Handys

Während wir Europäer immer noch nach einer lokalisierten Version des exzellenten Nintendo DS-Adventures Phoenix Wright lechzen, warten die Japaner bereits auf Teil 4. Dieser wird zwar zumindest auch in die USA kommen, ein Europa-Release ist aber noch nicht bekannt. Teil 2 und 3 sind bisher auch in den USA nicht erschienen, scheinen aber nun in den Staaten als Handyspiel umgesetzt zu werden. Warum man ausgerechnet im adventurebegeisterten deutschen Raum auf die drei Sequels verzichten muss, bleibt wohl ein Geheimnis.

Gumshoe Online – Demo zum Online-Adventure

Wer mal wieder Lust auf ein paar Rätselabende hat, könnte sich über Gumshoe Online freuen. Das browserbasierende Online-Detektivspiel wird von den Entwicklern episodenweise vertrieben und hat uns in einer ersten Anspielmission schon sehr gut gefallen. Ein Tutorial des isometrischen 2D-Adventures mit Point & Click-Steuerung kann nun jeder selbst kostenlos ausprobieren. An einem ausführlichen Test arbeiten wir gerade für euch.

Windows – Vista in acht Versionen

Obwohl die verräterische Information von der offiziellen Produktseite mittlerweile wieder entfernt hat, scheint es, als ob das schon im Vorfeld umstrittene Betriebssystem Windows Vista Ende des Jahres in acht verschiedenen Ausgaben erscheinen wird. Genauere Informationen sind noch nicht bekannt.

Shiny – Atari will verkaufen, Perry geht

Dave Perry hat Shiny Entertainment (Sacrifice, Enter the Matrix, Messiah,…) verlassen. Dieser Schritt wird nur kurz nach den Berichten rund um einen möglichen Verkauf des Studios durch den Besitzer ATARI bekannt. Meldungen anderer Seiten zufolge handelt es sich hierbei um einen kalkuierten Schritt, um das Unternehmen besser verkaufen zu können. Perry möchte wohl nach der Abwicklung des Verkaufs wieder in die Firma zurückkehren.