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Anno 4 in Entwicklung

Sunflowers beweist zur Zeit sicheres Gespür für das Geschäft. Nach dem hervorragenden Anno 1701 möchte man nun direkt nachlegen. Der Nachfolger befinde sich nach eigener Aussage schon in Entwicklung. Man möchte das Anno-Universum übrigens weiter ausweiten und ein MMORPG auf dessen Basis entwickeln. Letzteres ist bisher allerdings noch nicht über die Planungsphase hinausgekommen.

MANNOMANN, das neue Anno, Mann!!

Wie alle anderen auch hättet ihr gerne ein Haus, ein Auto und jedes Jahr einen mächtig luxuriösen Urlaub. Um die Raten für’s Eigentum abzustottern und den Wagen zu kaufen reicht es ja vielleicht noch, aber was wird aus dem Urlaub? Kein Problem, um 40 Euro bekommt ihr, einen einigermaßen leistungsstarken PC vorausgesetzt, jede Menge Urlaub in euer Wohnzimmer. Nicht nur zwei Wochen all inclusive, sondern Karibiksonne so lange ihr wollt. Zusätzlich zu diesem Super-Paket gibt’s noch ein paar Eingeborene, die vielleicht sogar mit euch sprechen werden, ein paar Touristen aus Europa, die sich vermutlich verlaufen haben und – um der Sache etwas Pfeffer zu verleihen – ein paar Piraten, die euch töten wollen. Wo, außer bei Anno 1701 bekommt man diese tollen Urlaubsspecials für derartiges Geld? Geht mal in ein Reisebüro und ihr werdet sehen, die nächste Alternative wird euch mindestens das Zehnfache kosten und anstatt verwegener Piraten gäbe es höchstens verschlagene Teppichhändler. Wer jetzt noch mit dem Argument kommt, dass er gerne mit seinen Freunden unterwegs wäre: Dazu gibt’s einen Multiplayermodus für bis zu vier Spieler.

Anno 1701 ist eines der Spiele, die man ohne Bedenken sowohl einem Sechsjährigem als auch einem Pensionisten empfehlen kann. Es geht darum, eine Siedlung in der neuen Welt zu gründen und möglichst erfolgreich zu vergrößern. Dies erreicht man durch Bauen, Handeln und manchmal auch durch ein paar Spione oder sogar einen Krieg.

Der Spieleinstieg gestaltet sich extrem leicht und schreckt somit nicht einmal blutigste Anfänger ab. Unterstützung gibt es auch durch ein ausführliches Tutorial, dass jeden Aspekt des Spiels behandelt und auch eine kleine Geschichte erzählt. Besiedelt eine Insel, baut einen Kontor, um Handel zu treiben, und ein Dorfzentrum. Alles, was die ankommenden Pioniere benötigen um zufrieden zu sein ist Nahrung und ein Dorfzentrum. Leider ist es aber so, dass Pioniere einfach viel zu wenig Steuern zahlen, um ein mächtiges Inselimperium zu erschaffen. Daher gilt es, so schnell wie möglich Siedler, Bürger, Kaufleute oder sogar Aristokraten in die Inselwelt zu bekommen. Natürlich werden die Bedürfnisse, die fortgeschrittene Bevölkerungsgruppen haben, mit ansteigendem Steueraufkommen immer komplexer. Siedler wollen trinken und rauchen, Händler möchten Pralinen und Aristokraten sogar Parfum. Um all das herzustellen, benötigt man jede Menge Rohstoffe, die sich niemals alle auf einer einzigen Insel finden. In den nördlicheren Gebieten findet man meist Wale, Honig und Blüten. Im Süden gibt es Zuckerrohr und Tabak. Um an alle benötigten Rohstoffe zu bekommen, ist es also fast immer nötig, mit benachbarten Eingeborenen oder anderen Entdeckern zu handeln.

Wo Diplomatie bei anderen Spielen nur den Zeitraum repräsentiert, in dem nicht die Fetzen fliegen, ist es bei Anno durchaus wichtig und wünschenswert, mit seinen Mitbewerbern gut auszukommen. Ein Handelsvertrag ist meist der erste Schritt. Damit ist es beiden Vertragspartnern ermöglicht, in den Kontoren des anderen freigegebene Ware zu Kaufen oder zu Verkaufen. Wenn die Geschäfte gut laufen, ist auch ein Bündnis möglich, welches gegenseitige militärische Hilfe und Einsicht auf die Aufklärung des anderen ermöglicht.

Nachdem der Austausch von Ware mit anderen den Grundstein des Spiels ausmacht, ist Krieg zwar möglich, aber meist nicht wünschenswert, denn die Konsequenzen sind meist verheerend. Je länger ein Spiel dauert, umso härter trifft es alle Mitspieler. Warenkreisläufe brechen zusammen, Bedürfnisse können nicht mehr ausreichend abgedeckt werden und die See wird unsicher. Oft treten in Folge auch eine Reihe von Bündnisfällen ein und plötzlich geht die schöne kleine Inselwelt in Flammen auf. Somit kann man den Krieg in Anno mit der harten Realität vergleichen. Es gibt eigentlich nur größere und kleinere Verlierer. Man bedenke nur, was ein paar Stunden Anno bei George W. Bush vor dem Irakkrieg bewirken hätten können, sofern er eine gewisse Einsicht besessen hätte!

Der am häufigsten verwendete Spielmodus ist das Endlosspiel. Hier kann man absolut alles vordefinieren und sich sein eigenes Reich erschaffen. Auch die Siegbedingungen sind von letzter Überlebender bis Siedlung mit 20.000 Einwohnern flexibel einstellbar. Es gibt eine Unmenge an Möglichkeiten und diese alle einmal auszuprobieren verschlingt Wochen. Wenn ihr glaubt, dass ein paar Wochen für ein Computerspiel sehr lang sind, dann kennt ihr den horrenden Suchtfaktor von Anno noch nicht. Das Schlimme daran ist, dass man die Zeit einfach übersieht. Vier Stunden am Stück sind keine Seltenheit. Diesen extremen Suchtfaktor sahen die Entwickler schon voraus und damit man nicht nach zwei Tagen durchgehendem Spielen dehydriert zusammenbricht, meldet sich das Spiel alle zwei Stunden und fordert zu einer Pause auf.

Eine Kampagne mit zehn Missionen ist ebenfalls vorhanden, doch sollte man sich von ihr nicht allzu viel erwarten. Die Story ist zwar irgendwie niedlich, doch einfach eine Spur zu unglaubwürdig geraten. Nachdem die Kampagne, ungleich zu anderen Spielen, nur ein kleiner Nebeneffekt des Spiels ist, dürfte das die Wenigsten stören.

Obwohl ich nicht unbedingt ein Freund ständiger Fortsetzungen bin, ist Sunflowers so ziemlich alles gelungen, was ein Sequel benötigt, um erfolgreich zu sein. Die Grafik wurde massiv Verbessert und bietet echtes Karibikfeeling. Wunderbar blaues Wasser, indem sich Palmen oder Felsen von Inseln Spiegel, Wellen die von eueren Handelsschiffen in die See gepfügt werden. Oft sieht man auch Delphine den Weg der Schiffe kreuzen. Kurzum: Anno spielen ist wirklich ein bisschen wie Urlaub.

Ebenso perfektioniert wurde die Vertonung und die Sprachausgabe. Einzig die etwas nervigen Dauerwiederholungen einiger Sätze eurer Bürger sind nicht hundertprozentig gelungen. Den größten Anlass zu Nörgeln gab es bei den Vorgängern in Sachen Bugs und Multiplayer. Auch hier wurde ganze Arbeit geleistet. Beide Titel, die Sunflowers dieses Jahr veröffentlichte, also ParaWorld und Anno 1701 scheinen in der Spielewelt äußerst seltene Perlen zu sein. Sie kamen nahezu Bugfrei auf den Markt und bieten ungetrübtes Spielvergnügen von Anfang an. Natürlich fehlt dadurch auch ein wenig die Spannung, wie sie Gothic 3 verursacht (werde ich meinen Spielstand sichern können oder stürzt wieder alles ab?), aber zumindest ich bin äußerst glücklich über derart gut ausgetestete Spiele.

Sowohl ich als auch <a href="http://www.rebell.at/?site=r5&cnt=news&id=3782" target="_blank">Sky Dumont</a> sind der Meinung, dass das neue Anno 1701 die beste Aufbausimulation am Markt ist und dass sie jeder kaufen sollte der einen PC hat. Wer noch keinen hat: Mit Anno gibt es nun endlich einen triftigen Grund, einen anzuschaffen. Falls ihr euch nun zu guter letzt noch fragt, wieso ein Rebell.at-Redakteur fast zwei Monate für den Review eines Spiels braucht: Ich fiel der Sucht ebenso wie tausende andere Spieler zum Opfer, und konnte nur unter extremer psychischer Belastung aufhören zu Spielen. Vermutlich werde ich aber keinen Amoklauf begehen. Mannomann, dieses Spiel ist einfach genial!

Werbung zum Wegwerfen

Seien wir uns ehrlich! Beim Zappen durchs TV-Programm (Werbung unterbrochen von gelegentlichen werbefinanzierten und -infiltrierten Serien) fragen wir uns doch alle ständig, was den Werbefritzen bitte für Schwachsinn durch den Kopf geht. Umso verwunderlicher ist das dann, wenn sich die Produkte dann auch noch gut verkaufen. So geschehen bei Anno 1701. Sunflowers schaltet dazu im Fernsehen gerade einen Werbespot, der – wenn man sich den penetrant ins Bild gehaltenen Alienware-Laptop ansieht – scheinbar auch durch Werbung finanziert wird (eine werbefinanzierte Werbung also). Trotzdem scheint das Budget nach dem Engagment von Sky Dumont für talentierte Drehbuchschreiber nicht mehr gereicht zu haben. Seht nun, den dämlichsten Werbespot seit sich Männer am Klo über die Beckensteine unterhalten haben…

Anno 1701: Nachfolger in Planung

Wegen dem Nationalfeiertag können Österreicher erst morgen Anno 1701 kaufen, während in Deutschland schon heute neues Land entdeckt und besiedelt wird. Die ersten Eindrücke, die mir so mitgeteilt wurden, sind auf jeden Fall durchwegs positiv bis überschwänglich.

Wie im hessischen Fernsehen bekannt wurde, wird auch bereits an einem Nachfolger getüftelt. Was denkt ihr, wird denn wohl kommen? Anno 1404, 1800 oder – ganz kreativ – Anno 4?

Kolonisierer müssen bis 2006 warten

Heute bestätigte eine Sprecherin von Sunflowers, das der Nachfolger von Anno 1503 erst 2006 erscheinen werde. Erste Bilder und Informationen zu dem Spiel soll es erst im August geben.

Bilder sollte es eigentlich schon auf der E3 zu bestaunen geben. Sunflowers beteuert jedoch, dass das Spiel bereits in Entwicklung sei. Das Entwickler-Team von Related Design, die bereits mit ihrem Titel No Man’s Land für Aufsehen sorgten, arbeiten daran.

Anno 1701 kommt!

Der letzte E3-Tag bringt uns eine der größeren Überraschungen der ansonsten etwas von einer Ankündigungs-Flaute heimgesuchten Messe: Anno 1404 (bislang allerdings Anno 3) genannt wird kommen. Anders als bisher werden sich nicht die aktuell passiven Österreicher von Max Design um den Titel kümmern. Das Aufbau-Spiel wird von den Mainzern bei Releated Design (No Man’s Land, Castle Strike) entwickelt. Mal sehen, ob die Deutschen an die echte österreichische Qualitätsarbeit herankommen können… ;)

Ist doch alles schon alt bekannt sagt ihr? Nicht ganz, denn bisher sollte Related für die Entwicklung eines deutlich actionreicheren Titels mit dem Namen Anno War sorgen. Diese Idee ist nun gestorben und wieder einem echten Aufbau-Echtzeitstrategie-Handels-Wirtschafts-Spiel gewichen, wie wir es von der Serie kennen.

Weitere Details sind nicht bekannt.

Max Design: Ofen aus? Stellungnahme vom Boss!

Eine traurige Meldung macht seit gestern die Runde über die Newsseiten: Max Design, das österreichische Entwicklerstudio das maßgeblich für die Anno-Serie verantwortlich ist, hat sich auf die drei Gründungsmitglieder Albert und Martin Lasser und Wilfried Reiter zurückreduziert. Die restliche Belegschaft (10 Mann) wurde entlassen.

Wir haben uns mit dem steirischen Unternehmen in Verbindung gesetzt und eine kurze Stellungnahme erhalten. Auf unsere Frage, ob Max Design auch zukünftig wieder Spiele produzieren wird, antwortete Wilfried Reiter: “Wir sind in unseren Planungen noch nicht weit genug fortgeschritten, um schon Aussagen über die Zukunft machen zu können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dies bis Herbst aussortiert zu haben. Computerspiele liegen uns auf alle Fälle nach wie vor sehr am Herzen.“.

Das lässt auf jeden Fall hoffen, dass uns das seit mehr als einem Jahrzehnt bestehende Studio durch diese “Pause zur Neuorientierung” nicht ganz verloren geht. Natürlich wollten wir auch wissen, ob dieser Schritt schon länger geplant war, was offensichtlich der Fall ist, denn laut Herrn Reiter habe man schon vor Monaten die Mitarbeiter darüber informiert. Damit dürfte auch geklärt sein, dass keine internen Vorfälle oder Streitigkeiten mit Partner Sunflowers eine Rolle gespielt haben.

Trotz der Vorbereitungszeit, so beteuert Reiter, sei dem Team aus Schladming dieser Schritt alles andere als leicht gefallen. Anno 1602 ist das erfolgreichste deutsche Spiel aller Zeiten, auch von seinem Nachfolger, Anno 1503, wurde über eine halbe Million Einheiten verkauft. Die Entwicklung des nächsten Anno-Titels, Anno War, übernimmt allerdings Related Design aus Mainz. Hierbei soll sich das Spielprinzip deutlich stärker auf Kämpfe konzentieren, anstatt wie bisher auf den Aufbau von Städten und die Produktion von bzw. den Handel mit Waren und Ressourcen.

Anno 1503: neue Stellungnahme in Sachen Multiplayer

Nicht nur die Spieler sind über den fehlenden Multiplayer-Part verärgert. Jetzt sind auch die Entwickler schon nicht mehr frohen Mutes.

Sunflowers gibt in der Stellungnahme viel Sorgen aus der Entwicklung des MP-Patches preis, aber lest es euch selbst durch:

Stellungnahme zur Absage des Multiplayer-Patch

Es sei allerdings vorab schon gesagt, dass sich an der Tatsache, dass es den Multiplayer in keiner Form geben wird, leider nichts ändern wird ? so sehr wir das auch wollten. Und dafür möchten wir uns in aller Form öffentlich entschuldigen.

Detailreiche Spielwelten, gutes Gameplay und spannende Unterhaltung liegen uns am Herzen, und wir sind angetreten, unsere Spielprojekte nach Kräften an den höchsten Qualitätsmaßstäben auszurichten. Dies gilt für alle bisherigen, aber auch alle kommenden Titel. Leider sind wir im Falle des Multiplayers von ANNO 1503 jedoch an unsere eigenen Grenzen gestoßen: An diesem Patch wurde sehr lange gearbeitet, wobei das ursprünglich vorgesehene Entwicklungsbudget mehrfach und schließlich bei weitem überschritten wurde.

Die Entscheidung, alle weitere Arbeiten einzustellen und das Scheitern des Multiplayer-Projekts zu akzeptieren, ist uns dennoch nicht leicht gefallen. Dass der Unmut über diese Nachricht groß sein würde, war uns bewusst ? und wir verstehen die Ohnmacht enttäuschter ANNO-Fans nur zu gut, da wir den Ausgang dieser Entwicklung ebenso enttäuscht hinnehmen mussten.

Entgegen aller Annahmen sind unsere Fehler jedoch nicht in der endgültigen Absage des Multiplayer zu suchen: Vielmehr müssen wir uns rückblickend vorwerfen, zu lange an eine erfolgreiche Fertigstellung des Patch geglaubt zu haben, weil wir trotz immer wieder auftretender Probleme bis zuletzt nicht davon ablassen wollten, einen spielbaren und stabilen Multiplayer abzuliefern.

Die Kritik der Community im eigenen Board haben wir zu jeder Zeit mitverfolgt. Daher war uns immer klar, dass wir in Bezug auf den Multiplayer eine ?Bringschuld? zu leisten hatten. Sämtliche Äußerungen unserer Moderatoren im Board waren gekennzeichnet von dem festen Glauben an das Fertigstellen und Erscheinen des Multiplayers. Zugleich war es uns ein persönliches Anliegen, der Fangemeinde – die durch Teilnahme an Diskussionen im Forum und Leserbriefen einen großen Teil von ANNO 1503 mit ?entworfen? hat ? diesen Teil des Spiels nicht vorzuenthalten. Nach den ersten sechs Monaten erfolgloser Entwicklung konnten und wollten wir die Flinte noch nicht ins Korn werfen.

Nach weiteren sechs Monaten und der Investition von Zeit, Geld und Kraft musste im Rahmen neuerlicher, interner Diskussionen besprochen werden, ob die Fertigstellung des Multiplayers tatsächlich zu realisieren sei: Die enorme Vielfalt und die Tiefe der Spielwelt sind ganz klar die bedeutendsten Stärken eines ANNO 1503, doch ausgerechnet diese Komplexität entwickelte sich zugleich zum Stolperstein des Multiplayer. Zum ersten Mal waren wir kurz davor, die Entwicklung einzustellen. Viele lange und hitzige Diskussionen folgten ? doch schließlich entschieden wir gemeinsam, uns dieser Herausforderung auch weiterhin zu stellen. Doch immer wieder führten Tests der unterschiedlichen Versionen zu ?Asyncs? und Abstürzen des Programms, die nicht zu beheben sind.

Die Herausgabe des Programmcodes würde daher nicht die Probleme lösen. So bleibt auch für uns ein sehr bitterer Beigeschmack, da wir eingestehen müssen, dass es keinen Multiplayer für ANNO 1503 geben wird. Und dafür möchten wir uns bei allen enttäuschten Fans entschuldigen. Auf Ankündigungen, entstanden aus dem Eifer und unserer eigenen Begeisterung, werden wir in Zukunft verzichten müssen. Dass wir interne Vorgänge zwischen MaxDesign und Sunflowers an dieser Stelle nicht öffentlich ausbreiten werden, sollte dennoch nachvollziehbar sein.

Aus den begangenen Fehlern haben wir gelernt, und von der gewonnenen Erfahrung werden künftige Projekte, und somit natürlich auch die Spieler profitieren. Dies gilt zugleich für unsere Informationsstrategie, die im Zuge der Entwicklung von ANNO 1503 oft kritisiert wurde.

Das SUNFLOWERS Team

SUNFLOWERS GmbH – 15.03.2004

Mehrspielerpart für Anno 1503 kommt nicht!

Jetzt hat die Farce ein Ende. Das bei Electronic Arts erschienene Aufbau-Strategiespiel Anno 1503 sollte laut Angaben der Hersteller von Sunflowers kurz nach dem Release einen Mehrspielerpart per Patch spendiert bekommen.

Nun, etwa ein Jahr nach dem Release des Top-Sellers stellten die Entwickler die Arbeiten an diesem Modus endgültig ein. Laut einer Pressemeldung, waren die technischen Probleme nicht überwindbar. Lediglich instabile (und unveröffentlichungswürdige) Multiplayermodi seien zustande gebracht worden. Deshalb wurden “die kostenintensiven Bemühungen”, den Patch zu erstellen, eingestellt.

Fast schon kurios, dass man sich nach so langer Zeit auf diese Weise aus der Affäre zieht. Käufer des Spiels werden auf diese Ankündigung nämlich eher ungehalten reagieren. Schließlich wurden die Versprechen, den Modus gratis nachzuliefern schon vor dem Release des Hauptprogramms abgegeben und dürften bei einigen Spielern deshalb sogar als Kaufargument für eine zweite Version gegolten haben. Ob eine Rückerstattung des Preises für solche Fälle stattfinden wird, ist leider nicht bekannt.

Ein negativer Beigeschmack wird den Entwicklern davon sicher nachhängen. Wie immer seid ihr herzlich dazu eingeladen im Rebell.at-Forum über diese Maßnahme zu diskutieren

Wie spielt sich das Brettspiel?

Wie angekündigt hat Klaus Teuber unter dem Label KOSMOS das Brettspiel zum Aufbau-Hit Anno 1503 veröffentlicht. Wir haben uns das Ganze etwas genauer angesehen und unsere Eindrücke in einem Special niedergeschrieben.

Wie funktioniert das Spiel? Ist es nur für Anno-Fans oder auch “normale Menschen” empfehlenswert? Und worum geht es überhaupt? All das und noch viel mehr klärt sich unter dem nachfolgenden Link.