Games – Ist John Carmack der neue Warhol?

Klaus-Peter Gerstenberger, Leiter der USK, hat den Kollegen von d-frag ein Interview der außergewöhnlichen Art gegeben. In dem Gespräch dreht sich alles darum, ob Spiele Kunst sind (oder sein können).

Herr Dr. Gerstenberger, auf dem Plakat vergleichen Sie Spiele- und Hardwaredesigner mit Malern, Autoren, Komponisten und Regisseuren. Außerdem zeigen Sie unter dem Schlagwort »Mystizismus« einen gerahmten Chuck Carter. Gehen wir an Spiele bisher falsch heran?


K.-P.G.: Man kann sie als sportive Aufgaben in digitalen »Arenen« verstehen. Dann geht es um Logik, Geschicklichkeit und e-Sport. Oder wir verstehen das Computerspiel auch als Jahrhundertereignis und neues Medium. Dann reden wir von der Buchdruckkunst des Computerzeitalters, von alten Kulturen des Textes, der Töne, stehender und bewegter Bilder, die mit neuen Technologien im Mensch-Maschine-Dialog zusammengeführt werden.

Cool? Dann erzähl doch anderen davon! Danke! :)