Facebook kauft Oculus

Oculus Rift
Oculus Rift

Falls ihr euch auch wundert: Es ist noch nicht der 1. April. Facebook hat tatsächlich einen Deal mit Oculus vereinbahrt, das Unternehmen hinter der Virtual-Reality-Brille Rift zu kaufen. FB.Chef Mark Zuckerberg selbst hat diesen Handel auf Facebook verkündet. Als Kaufpreis werde 2 Milliarden Dollar (1,45 Mrd. Euro) kolportiert.

An den Gamingplänen des Rifts soll sich erstmal nichts ändern – sie sollen höchstens beschleunigt werden, sagt Zuckerberg.

Reaktionen auf den Deal

In einer der ersten Reaktionen auf den Deal, wurde eine Minecraft-Version für das Rift offensichtlich abgeblassen (mehr dazu).

Auch andere Stimmen klangen skeptisch. Der selten um harte Worte verlegene Duke Nukem-Erfinder George Broussard verglich den Deal mit der Zerstörung von Alderran durch den Todesstern in Star Wars. Zum Trost meint er, es hätte schlimmere Übernahme-Nachrichten geben können, wenn Microsoft oder Adobe die Indie-3D-Engine Unity gekauft hätten.

Etwas positiver sah es Raphael van Lierop (The Long Dark), der die gesteigerte Mainstream-Tauglichkeit betonte. Dieser Deal würde Virtual Reality für mehr Entwickler interessant machen.

Deus Ex-Erfinder Warren Spector hingegen fragte sich, was denn der Nutzen für Facebooks Kerngeschäft sein könnte: