Logic3 Power Pad: 12 Tasten, 1 Zweck

Logic3 Power Pad

Willkommen beim Rebell.at Gamepad Special 2010. Drei Pads sehen wir uns für euch an. Den Anfang macht die Budgetmarke Logic3 mit dem “Power Pad”. Wer und wie man am besten damit spielt, erfahrt ihr in einem Gastartikel von Euren Grünberger.

Woran erkennt man ein gelungenes Produkt?- Ganz einfach daran, dass es funktioniert, leicht zu bedienen ist und nicht gleich auseinanderfällt. Soviel sei vorweg genommen: Das Logic3 Power Pad macht das ganz gut. Angefangen beim leserlichen und verständlichen Benutzerhandbuch bis hin zur Treibererkennung, der Steuerung und Verarbeitung.

Schnell und Einfach

Die erste Verwendung des Gamepads gestaltete sich sehr erfreulich. Nach dem Anschluss des USB- Kabels an meinen PC wurde das GamePad sofort komplikationsfrei erkannt und war einsatzbereit. Die Installation der beigelegten TreiberCD war also erst gar nicht notwendig. Laut Hersteller läuft das Pad natürlich auf allen neueren Windows-Versionen als auch auf Win98/ME und 2000.

Interessanter wurde es schlussendlich bei der Tastenbelegung der 12 Aktionsknöpfe. Obwohl vom Hersteller die Multifunktionalität (PC, MAC, PS3) groß gepriesen wird, stellte sich heraus, dass die Tastenzuweisung jedenfalls nicht der PlayStation-üblichen Anordnung. Das ist aber weiter kein Problem, denn die Tastenbelegung ist ohnehin in der Konfiguration vieler Spiele veränderbar.

Nachdem alle Einstellungen erledigt waren, konnte es nun endlich ans Zocken gehen. Ich testete das Gamepad mit Pro Evolution Soccer 2011. Dabei wurde ich positiv überrascht vomgeringen Gewicht des Power Pads.

Funktionales Fliegengewicht

Die Leichtheit ergibt sich dadurch, dass es sich beim Logic3 Gamecontroller um ein recht kleines Gerät handelt. Für Spieler mit kleinen Händen (wie den meinen) ein Vorteil, für Spieler mit größeren Händen könnte das aber von Nachteil sein. Die Schultertasten (L1, L2, R1, R2) lassen sich mühelos mit den Zeigefingern bedienen, der Mittelfinger wird aufgrund der Kompaktheit nicht gebraucht, liegt sonst aber auch gut auf der hinteren Tastenreihe auf

Auch die der gute Druckpunkt der Buttons und ihr optimal gewählter Abstand muss positiv erwähnt werden. Bei der Bewegungssteuerung lässt sich klar erkennen, für welche Kunden Logic3 das Produkt entworfen hat: Leute, die das D-Pad nicht benötigen.Während beide Analogsticks sich mühelos und präzise bewegen lassen, scheint das eigentlich auf 8 Richtungen ausgelegte Steuerkreuz oft nur 4 Richtungen zu kennen. In einigen Spielen kann sich das mit Sicherheit unangenehm auswirken.

Optisch ist das Gamepad nicht unbedingt eine Meisterleistung, aber auch kein Sparefroh. Erfreulich ist, dass die Aktionstasten mit den Symbolen der PS-Controller (Dreieck, Quadrat, Kreuz, Kreis) gekennzeichnet wurden (auch wenn wie erwähnt deren Zuordnung nicht stimmt). Jeder „Zocker“ weiß allerdings: Funktionalität steht über Design.

Gut gelöst finde ich die Verarbeitung, selbst Dauerzocker dürften aufgrund der gut platzierten Plastikschweissnähte niemals Blasen oder Schwielen bekommen. Bei anderen Gamepads musste da auch schon Leukoplast über Nähte geklebt werden, um derartige Verletzungen zu verhindern.

Fazit

Für den Preis von 20 Euro (via Amazon) lässt sich ein absolut brauchbares GamePad erstehen, das mit der Konkurrenz gut mithalten kann. Neben der guten Verarbeitung sticht vor allem das „Leichtgewicht“ hervor, was es für Dauerzocker zu einer hervorragenden Alternative zu teuren Edelmarken macht.