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devolo dLAN: Internet aus der Steckdose

“Internet aus der Steckdose”: dLAN 1200+ Powerline im Test

Ihr kennt das vielleicht: In manchen Ecken der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses bekommt man einfach keinen guten WLAN-Empfang mehr hin. Und so stocken entweder die Streams im Wohnzimmer, hakt das Online-Spielerlebnis am PC im Kinderzimmer oder geht der Empfang mit dem Laptop im Schlafzimmer ständig verloren. Inakzeptabel für uns vernetzte Generation! dLAN (Direct Local Area Network)-Technologie soll dabei Abhilfe schaffen, ohne dass man zusätzliche Kabel durch das ganze Haus verlegen muss. Hersteller wie devolo versprechen, das Internet über die Steckdose weiterzuleiten. Klingt nach Voodoo. Funktioniert das? Wir haben uns das dLAN 1200+ WiFi ac-Starterkit angesehen. “Internet aus der Steckdose”: dLAN 1200+ Powerline im Test weiterlesen

BenQ W1110

BenQ W1110 im Test: Schöner Einstieg in die Beamer-Welt

Beamer sind mittlerweile in vielen Haushalten keine exotischen Accessoires mehr. Es ist erschwinglich geworden, auch zuhause in hoher Qualität auf der großen Leinwand Videos zu sehen oder zu gamen. Wir wollten uns selbst vom aktuellen Können leistbarer Projektoren überzeugen und haben uns dafür erstmal den neuen BenQ W1110 angesehen. Die Welt der großen Bilder nach dem Klick.

Maus-Test: Logitech G502 Proteus Core

Die Logitech G502 (66€ Partnerlink) punktet mit einem großen Funktionsumfang: Von 11 individuell programmierbaren Tasten hin zu einer unterschiedlich beschwerbaren Gewichtskonfiguration für ein perfektioniertes Gleiten. Eine der besondere Eigenschaften ist auch das auf Wunsch freilaufende Mausrad. Damit erlebt man vielleicht keine Hochpräzisionsmomente, im Normalgebrauch scrollt man aber zum Beispiel bei Endloswebseiten extrem mühelos in die Unendlichkeit. Das Mausrad kann ansonsten nicht nur nach unten, sondern für unterschiedliche Funktionen auch nach rechts und links gedrückt werden. Maus-Test: Logitech G502 Proteus Core weiterlesen

Keyboard-Test: Razer Blackwidow Chroma

Totgesagte leben länger. Und so sind mechanische Keyboards seit einiger Zeit wieder der neue, heiße Scheiß was Gaming-Tastaturen anbelangt. Diese versprechen mehr Präzision durch eine weit bessere Haltbarkeit bei deutlich weniger Abnützung sowie eine verringerte Reaktionszeiten beim Tastendruck und Anti-Ghosting-Layouts (also die Möglichkeit, viel mehr oder sogar alle Tasten gleichzeitig zu drücken, ohne dass Befehle verschluckt werden). Oft sind diese Tastaturen dafür sehr minimalistisch im sonstigen Funktionsumfang und trotzdem ziemlich teuer. Das hat mich lange davon abgehalten, den Umstieg zu wagen. Dann habe ich mir irgendwann vor Augen geführt, dass die Tastatur das Instrument, Werkzeug und der Alltagsgegenstand ist, den ich so ziemlich jeden Tag am meisten verwende. Deshalb habe ich mich in den lokalen Elektromarkt begeben, um das Schreibgefühl auf unterschiedlichen Modellen auszuprobieren, das natürlich immer eine starke subjektive Komponente hat. Keyboard-Test: Razer Blackwidow Chroma weiterlesen

The Last of Us Remastered im Test: Ein Hit wird noch schöner

The Last of Us Remastered ist die aufgehübschte und -gebohrte Neuauflage des gefeierten Hits von Naughty Dog (Uncharted) aus dem vergangenen Jahr. Wir ergreifen die Gelegenheit um den Test des Spiels nachzuholen. The Last of Us Remastered im Test: Ein Hit wird noch schöner weiterlesen

Hearthstone – Heroes of Warcraft im Test: Blizzards Kartenspiel für Zwischendurch

“Heut Nacht ist mächtig was los, aber ein Plätzchen lässt sich immer finden!”

Wenn eine Zwergenstimme dich zu Beginn mit “Kommt herein und setzt euch ans gemütliche Feuer!” in sein virtuelles Gasthaus auf ein kurzes Kartenspiel einlädt, dann bist du bei Blizzards neusten virtuellen Online-Multiplayer-Kartenspiel gelandet: Hearthstone – Heroes of Warcraft. Und so ist man gleich zu Beginn in einer zweidimensionalen, stark stilisierten Warcraft Umgebung angekommen. An vielen Details wie virtuellen Vertiefungen im Spielbrett aber auch an klassischen Elementen wie den Kartenavataren mit passenden Namen wie Jaina Prachtmeer oder Valeera Sanguinar kann man sich als WoW-Spieler gleich orientieren und heimisch fühlen. Hearthstone – Heroes of Warcraft im Test: Blizzards Kartenspiel für Zwischendurch weiterlesen

Watch_Dogs im Test: Gut, aber da geht mehr

Ich übertreibe jetzt etwas, aber: Das Schönste an Watch_Dogs ist die Emanzipation der anonymen Masse. Endlich sind all die Leute, die durch die virtuelle Stadt rennen, keine namenlosen Opfer bei Verfolgungsjagden mehr. Sie haben einen Namen, einen Beruf, ein Bankkonto und oft genug irgendein Anliegen. Man kann nicht so weit gehen, sie schon zu glaubwürdigen Menschen zu erklären, aber das ist ein Fortschritt für die Immersion in urbanen Open World-Spielen. Wenn Aiden Pearce, ein Hacker/Green Beret mit trauriger Lebensgeschichte und einem Hang zum Arsch durch das wunderschöne Spiel-Chicago streift, kann er nicht nur Ampelkreuzungen, Gullideckel, U-Bahnen und Kameras manipulieren, sondern auch Einblicke in das Private dieser Leute gewinnen. Watch_Dogs im Test: Gut, aber da geht mehr weiterlesen

Mario Kart 8 im Test: Driften war nie schöner

3 – 2 – 1 GO! Wer richtig gedrückt hat, fetzt seinen Gegnern mit einem Raketenstart davon, wer sich verdrückt hat, raucht mit abgestorbenem Motor ab und sieht dem Feld von hinten zu. Doch gerade dann beginnt der Spaß meist: Ob mit Mario, Luigi, Bowser oder Peach — jeder Charakter hat die Chance Rennen zu gewinnen. Während es auf der Strecke Items einzusammeln gilt, sollte man nebenher auch noch richtig gut in den Kurven liegen. Mario Kart 8 im Test: Driften war nie schöner weiterlesen

Die neue Lara Croft

Tomb Raider im Test mit Videos: Die spannenden Leiden der jungen Lara

Ja, der neueste Part der Tomb Raider-Serie ist mittlerweile nicht mehr ganz taufrisch und erschien ursprünglich schon Anfang 2013. Aber bisher habe ich den einst kontrovers diskutierten Titel nicht gespielt. Mit unserer neuen Xbox One und der vor einigen Wochen erschienen Definitive Edition gab ich dem Spiel aber die verdiente Chance, und kann euch nur empfehlen dasselbe zu tun. Tomb Raider im Test mit Videos: Die spannenden Leiden der jungen Lara weiterlesen

Test: Child of Light ist bezaubernd

Manchmal setzen auch große Publisher noch auf liebliche, außergewöhnliche Spiele. Wenn man vorab darauf wetten wollte, welcher Hersteller sich mit derlei schmückt, ist Ubisoft stets eine gute Wahl. Mit Child of Light bestätigt das Unternehmen diesen Ruf einmal mehr. Der Puzzle-Plattformer mit JRPG-Elementen weiß auf ganzer Linie zu erfreuen.

Das liegt in erster Linie an der märchenhaften Inszenierung der – nona – ebenso märchenhaften Geschichte. Dass die Engine malerische Optik erlaubt, hat sie ja schon bei Rayman (zum Rayman Legends-Test) bewiesen. Bei Child of Light legt man fast noch ein Schäufchen nach, was vor allem der Detailarbeit und dem grandiosen Zeichenstil zu verdanken ist. Ein Gemälde in Bewegung, in dem man durch stets interessante, abwechslungsreiche Zonen hüpft und fliegt – bevölkert von netten Charakteren, die sich ihrer Party auch gelegentlich anschließen. Für vertonte Dialoge hat es leider nur bei Zwischensequenzen gereicht.

Hauptfigur Prinzessin Aurora von Austria (das an das Österreich-Ungarn des 19. Jahrhunderts angelehnt ist) wird eines Tages krank und erwacht in einer fremden Märchenwelt namens Lemuria , wo sie als Heilsbringerin gegen die dunkle Königin gilt. Die nach Inspiration durch Österreich-Ungarn gestaltet wurde und dementsprechend “Austria” heißt. Aurora lernt auf ihrer Reise neue Fähigkeiten nicht durch die übliche Tutorialflut-für-Volldorks, sondern wird durch dezente Mechanik geleitet – was man auch gutes Gamedesign nennen könnte.

Sie hat einen Begleiter namens Igniculus zur Seite, den man wahlweise mit dem rechten Stick selbst steuern oder zum gemütlichen Coop-Spielen einem zweiten Spieler überlassen kann. Der Sidekick ist durchaus ein hilfreicher Geselle in Kämpfen und Puzzles. Die zeitbasierenden Rundenkämpfe sind besagte Referenz an klassische japanische Rollenspiele. Sie sind (wie die Rätsel) alles in allem nicht allzu fordernd, aber da auch hier ein gut durchdachtes Grundsystem erdacht wurde, werden sie auch nicht zum nervenden Unterbrecher. Trotzdem empfiehlt es sich, nicht scheu zu sein und Child of Light auch als Neuling gleich auf der Schwierigkeitsstufe “schwer” zu beginnen.

Wer kann und der Sprache gut mächtig ist, sollte sich die englische Fassung besorgen. Logischerweise geht in der Übersetzung doch manches verloren. So oder so wird man mit einem zauberhaft inszenierten, makellos umgesetzten und flüssig spielbaren Abenteuer belohnt.

Getestet auf Xbox One. Erhältlich auch auf PC, Xbox 360, PS3, PS4 und PS Vita. Kauft ihr über diesen Partnerlink auf Amazon, bekommen wir eine kleine Provision